Was ist Alfred?
Alfred ist eine KI-gestützte Automatisierung, die wiederkehrende digitale Aufgaben übernimmt - Dokumente lesen, Daten extrahieren, Systeme bedienen. Alfred gibt es als Service, Managed, vollständig On-Premise oder in Ihrer eigenen Cloud. Die Sprachmodelle laufen dabei immer unter Kontrolle - nie in einer öffentlichen KI-Cloud wie ChatGPT oder Gemini.
In welchen Varianten gibt es Alfred?
Alfred ist in vier Varianten verfügbar. Alfred as a Service: wir betreiben Alfred in einem deutschen Rechenzentrum, Sie nutzen ihn per Browser. Managed: Alfred läuft auf dedizierter Infrastruktur, die wir für Sie betreuen. On-Premise: Alfred läuft vollständig in Ihrem eigenen Rechenzentrum, Sie betreiben ihn selbst. Cloud: Alfred läuft in der Cloud-Umgebung Ihrer Wahl - z.B. AWS, Azure oder Google Cloud. Die Funktionalität ist in allen Varianten identisch - Sie entscheiden nur, wo Alfred wohnt.
Was ist Supervised Automation?
Supervised Automation beschreibt einen Automatisierungsansatz, bei dem ein KI-Agent wiederkehrende Aufgaben vorbereitet und der Mensch das Ergebnis prüft und freigibt. Die KI extrahiert Daten, schlägt Aktionen vor und zeigt Konfidenzen pro Feld - der Mitarbeiter korrigiert Ausnahmen und startet die Ausführung. Ziel: Geschwindigkeit durch Automatisierung, Qualität durch menschliche Freigabe. Alfred ist nach diesem Prinzip gebaut.
Ist Alfred DSGVO-konform?
Ja. Im Alfred as a Service-Betrieb verarbeiten wir Ihre Daten in einem deutschen Rechenzentrum, isoliert pro Mandant auf Datenbank-Schema-Ebene. In den Varianten Managed, On-Premise oder Cloud läuft Alfred in Ihrer eigenen Umgebung - Daten verlassen Ihr Netzwerk nicht. In allen Varianten gilt: die Sprachmodelle laufen unter Kontrolle, nie bei OpenAI, Google oder anderen öffentlichen KI-Dienstleistern. Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Datenschutz sind Architektur, nicht Konfiguration.
Werden meine Daten an externe KI-Dienste gesendet?
Nein. Alfred nutzt keine öffentlichen KI-Dienste wie ChatGPT, Gemini oder Claude. Die Sprachmodelle laufen entweder in unserem deutschen Rechenzentrum (Alfred as a Service), bei Ihnen (On-Premise, Managed, eigene Cloud) oder - optional und nur auf Ihren Wunsch - über einen von Ihnen gewählten API-Anbieter für KI-Modellminuten. Sie entscheiden, wo Ihre Daten verarbeitet werden.
Welche Systeme kann Alfred bedienen?
Alfred nutzt die gleichen Schnittstellen, die auch ein Mitarbeiter bedienen würde: Web-Oberflächen (ERP, CRM, Portale, Verwaltungssysteme), REST-APIs wo verfügbar, Mail (SMTP/IMAP), OCR für Dokumente. Keine Änderungen an Zielsystemen nötig. Für Systeme hinter Ihrer Firewall verbindet sich Alfred per VPN oder Jumphost - so granular wie nötig, so eingeschränkt wie möglich. Authentifizierung per lokalen Credentials oder Entra ID (als Application oder On-Behalf-Of bei Entra-Login).
Für welche Unternehmen ist Alfred geeignet?
Alfred ist branchenoffen und skaliert mit Ihrer Nutzung - vom Einzelunternehmer bis zum Großkunden. Durch das Preismodell pro Vorgang entstehen keine fixen Lizenzkosten und kein Nutzer-Seat-Limit. Besonders wertvoll wird Alfred überall dort, wo wiederkehrende Büro-Prozesse bestehende Systeme bedienen - von der Buchhaltung über Mitgliederverwaltung und Bewerbungs-Triage bis zur Antragsprüfung.
Was kostet Alfred?
Alfred wird pro Vorgang abgerechnet, abhängig von der Komplexität des Vorgangs. Keine User-Lizenzen, kein Flat-Fee-Modell. Dadurch ist der Einstieg für Einzelunternehmer genauso bezahlbar wie das Skalieren für Großkunden - Sie bezahlen nur für das, was Alfred tatsächlich für Sie erledigt. Konkrete Preise stellen wir Ihnen gerne im Gespräch vor.
Wie kann ich Alfred testen?
Sie starten mit einem begleiteten Probelauf auf unserer Alfred-as-a-Service-Instanz - kostenlos und mit Ihren echten Prozessen. Wir nehmen Sie beim Onboarding an die Hand und richten Alfred so ein, dass er sofort arbeiten kann. Einen festen Zeitrahmen gibt es nicht; auch langsamere Organisationen können im eigenen Tempo einsteigen.
Wie läuft das Onboarding ab?
Das Onboarding läuft in fünf Schritten: Erstgespräch, Prozess besprechen und Machbarkeit prüfen, Mandant und Zugänge einrichten (inklusive tenant-gebundener Installation der Browser-Extension), Aufnahme des Ablaufs und Probelauf mit echten Vorgängen, Entscheidung. Eine klassische Implementierungsphase entfällt: sobald das Playbook steht, ist Alfred einsatzbereit.
Muss ich meine bestehende IT umbauen?
Nein. Alfred ist minimalinvasiv - er bedient Ihre bestehenden Systeme über die gleichen Oberflächen, die Ihre Mitarbeiter nutzen. In der Alfred as a Service-Variante läuft bei Ihnen gar nichts; für Zugriffe ins Firmennetz richten wir gemeinsam einen VPN oder Jumphost ein. In On-Premise, Managed oder Cloud läuft Alfred als Docker-Container auf einer Linux-VM. Keine Migration, keine Anpassungen an ERP, CRM oder Portalen.
Wie wird ein Prozess in Alfred definiert?
Mit der Alfred-Browser-Extension nehmen Ihre Fachexperten einen Prozess einmal auf, indem sie ihn regulär durchklicken - wie sie es ohnehin tun. Die Aufzeichnung wird zum ausführbaren Playbook. Beim Aufzeichnen wählt die Extension gezielt die stabilsten Selektoren - solange sich am Grundaufbau einer Ziel-Seite nichts Wesentliches ändert (etwa wenn aus einem einstufigen Formular ein zweistufiger Wizard wird), läuft das Playbook ohne Anpassung weiter. Nebeneffekt: Sie erhalten gleichzeitig eine detaillierte Prozess-Dokumentation, die vorher meist nur im Kopf einzelner Mitarbeiter steckte. Kein Flow-Designer, kein Studio, keine Individualentwicklung. Der Fachbereich bleibt Entscheider, die IT-Abteilung ist nicht im kritischen Pfad.
Was unterscheidet Alfred von klassischer RPA?
Klassische RPA-Tools folgen starren Regeln und brechen, sobald sich eine Oberfläche oder ein Dokumentformat ändert. Alfred versteht Dokumente und Aufgaben semantisch über eigene Sprachmodelle - er erkennt eine Rechnung auch dann, wenn sie in einem neuen Layout kommt. Zusätzlich bindet Alfred den Menschen als Freigabe-Instanz ein (Supervised Automation), statt lautlose Fehler zu produzieren. Die Sprachmodelle laufen dabei nie in öffentlichen KI-Clouds wie ChatGPT oder Gemini.
Wie wird sichergestellt, dass Alfred keine Fehler verursacht?
Alfred gibt für jedes extrahierte Feld eine Konfidenz aus (Ampel-System). Sichere Werte werden grün markiert, unsichere gehen zur Prüfung. Kein Datensatz wird ohne menschliche Freigabe in Zielsysteme geschrieben. Jeder Schritt wird vollständig protokolliert - Audit-Trail ist fester Bestandteil, nicht Option.
Erzeugt Alfred auch Einblicke in meine Prozesse?
Ja. Jeder Alfred-Vorgang wird vollständig protokolliert. Daraus entstehen Einblicke, die sonst verborgen bleiben: welche Prozesse besonders häufig laufen, welche Schritte lange dauern, wo Freigaben regelmäßig korrigiert werden. Unternehmen nutzen Alfred daher nicht nur zur Automatisierung, sondern auch, um ihre eigenen Prozesse besser zu verstehen und gezielt zu verbessern.
Wie hilft Alfred bei der EU AI Act Compliance?
Der EU AI Act verlangt wirksame menschliche Aufsicht bei KI-gestützten Entscheidungen mit Personenbezug. Alfred erfüllt diese Anforderung by design: keine Aktion wird ohne menschliche Freigabe persistent, jede Entscheidung ist einem konkreten Mitarbeiter zuordenbar und im Audit-Trail nachweisbar. Compliance ist Architektur, nicht nachträgliche Dokumentation.
Was ist lokale KI und warum ist sie für den Mittelstand relevant?
Lokale KI bezeichnet Sprachmodelle, die auf eigener oder vertrauter Infrastruktur laufen — nicht in öffentlichen Clouds wie ChatGPT, Gemini oder Claude. Für den Mittelstand ist das relevant, weil sensible Firmendaten (Verträge, Personalakten, Buchhaltung) das Unternehmensnetz nicht verlassen. Alfred bietet lokale KI in drei Varianten: On-Premise im eigenen Rechenzentrum, Managed auf dedizierter Infrastruktur, oder als Service in einem deutschen Rechenzentrum.
Wie verhindert Alfred Shadow AI im Unternehmen?
Shadow AI bezeichnet die unkontrollierte Nutzung öffentlicher KI-Dienste durch Mitarbeiter — etwa wenn Firmendaten in ChatGPT eingegeben werden, ohne dass IT oder Compliance davon wissen. Alfred adressiert das, indem er den Mitarbeitern eine kontrollierte Alternative liefert: KI-gestützte Automatisierung für ihre Routine-Aufgaben, mit Audit-Trail, und ohne dass Daten in öffentliche KI-Clouds gelangen. Wenn Mitarbeiter KI brauchen, soll es eine sanktionierte Option geben.
Was bedeutet KI-Governance und wie unterstützt Alfred die Anforderungen?
KI-Governance umfasst die Regeln, Prozesse und Kontrollen, die Unternehmen für ihren KI-Einsatz aufstellen — wer darf welche KI mit welchen Daten nutzen, wie werden Entscheidungen protokolliert, wie wird die Einhaltung des EU AI Act dokumentiert. Alfred unterstützt KI-Governance mit drei Bausteinen: vollständiger Audit-Trail jeder Aktion, Mandanten-Isolation auf Datenbank-Ebene, und Capability-Katalog (was Alfred tun darf, ist explizit konfiguriert und versioniert).
Wann brauche ich eine spezialisierte KI statt Microsoft Copilot oder ChatGPT?
Allgemeine KI-Assistenten sind für interaktive Recherche und Texterstellung gedacht — der Mensch tippt eine Frage, die KI antwortet, der Mensch entscheidet, was er damit tut. Für wiederkehrende Geschäftsprozesse (Rechnungen verbuchen, Bestellungen ins ERP eingeben, E-Mails klassifizieren) braucht es eine andere Architektur: einen KI-Agent, der Vorgänge eigenständig vorbereitet und Aktionen vorschlägt, kombiniert mit einem Freigabe-Gate, das den Menschen vor jeder schreibenden Aktion einbindet. Genau das ist Alfred.
Wie kann ich Eingangsrechnungen automatisieren?
Eingangsrechnungen automatisieren mit Alfred funktioniert in vier Stufen: (1) Alfred liest eingehende Rechnungen — egal ob als PDF im Mailpostfach oder gescannt im DMS. (2) Felder wie Lieferant, Betrag, Datum und Buchungskonto werden extrahiert und mit Konfidenz-Werten markiert. (3) Sichere Werte gehen grün durch, unsichere landen zur Prüfung beim Sachbearbeiter. (4) Erst nach Freigabe schreibt Alfred die Buchung in Ihr Zielsystem — DATEV, SAP oder andere. Stille Buchungsfehler durch KI-Halluzinationen sind strukturell ausgeschlossen, weil nichts ohne menschliche Freigabe persistiert.
Was kostet KI im Mittelstand und wann lohnt sich das?
Alfred wird pro Vorgang abgerechnet — keine Lizenz-Fixkosten, keine Nutzer-Seats, keine Mindest-Vertragslaufzeit. Damit ist der Einstieg auch für Einzelunternehmer bezahlbar, und der Skalierungspfad zum Großkunden ist linear. KI-Kosten und -Nutzen rechnen sich in der Regel bei wiederkehrenden Routine-Prozessen mit messbarem Volumen — Eingangsrechnungen, Mitgliederverwaltung, E-Mail-Triage, Bestelleingang. Konkrete Preise und Wirtschaftlichkeit besprechen wir gerne im Erstgespräch.
Wie extrahiere ich Daten aus PDFs?
Alfred liest PDFs in mehreren Stufen: deterministische OCR und Layout-Analyse extrahieren Text und Tabellen, ein KI-Modell ordnet die Werte semantisch zu (Rechnungsnummer, Datum, Betrag und so weiter). Format-Validierungen passieren danach deterministisch, was das Risiko von KI-Halluzinationen strukturell reduziert. Vor dem Schreiben in Ihr Zielsystem prüft ein Mitarbeiter die Konfidenz-Werte und gibt frei oder korrigiert. So funktioniert PDF-Datenextraktion, die Sie auch produktiv einsetzen können — nicht als Spielzeug, sondern als verlässliches Werkzeug.
Wie stellt Alfred menschliche Aufsicht bei KI sicher?
Menschliche Aufsicht (Human-in-the-Loop) ist bei Alfred Architekturkern, nicht Optionsschalter. Vor jeder Aktion, die in ein Zielsystem schreibt, wird das Ergebnis dem zuständigen Mitarbeiter vorgelegt — mit Konfidenz pro Feld, Begründung und Korrektur-Möglichkeit. Erst nach explizitem Freigabe-Klick wird die Aktion ausgeführt. Stichprobenhaftes Review nach der Tat ist kein Verlass; Alfreds Freigabe-Gate sitzt strukturell davor.
Was bedeutet KI mit menschlicher Freigabe?
KI mit menschlicher Freigabe (auch: Supervised Automation, Human-in-the-Loop) beschreibt einen Automatisierungsansatz, bei dem ein KI-Agent wiederkehrende Aufgaben vorbereitet und ein Mensch das Ergebnis bestätigt, bevor eine Aktion in ein Zielsystem geschrieben wird. Geschwindigkeit kommt von der KI, Qualität und Nachvollziehbarkeit kommen von der menschlichen Freigabe. Alfred ist nach diesem Prinzip gebaut — kein Datensatz wird ohne menschliche Freigabe persistent.
Wie funktioniert der Audit-Trail bei Alfred?
Alfreds Audit-Trail ist Architekturkern, nicht nachträgliches Reporting. Jede relevante Aktion wird unveränderlich protokolliert: jeder externe Abruf (IMAP, API, Datenbank), jede vorbereitete Aktion vor und nach menschlicher Freigabe, jede Korrektur durch den Mitarbeiter, jeder LLM-Aufruf inklusive Prompt und Antwort. Lieber zu viel loggen als zu wenig — der Audit-Trail ist die Grundlage für Nachvollziehbarkeit, EU AI Act-Compliance und nachträgliche Prozess-Analyse. Details zur Implementierung finden Sie im
Wissens-Artikel zu Alfreds Vertrauensframework.