Stand: Februar 2026. Diese AGB gelten für alle Leistungen der Webstake GmbH gegenüber Unternehmen (B2B).
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen der Webstake GmbH, Pestalozzistraße 25, 22305 Hamburg (nachfolgend „Webstake") und ihren Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erbringung von IT-Dienstleistungen, insbesondere Softwareentwicklung, Cloud-Lösungen, Mobile-Entwicklung und technischer Beratung.
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur anerkannt, wenn Webstake diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Angebote von Webstake sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung von Webstake oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.
Individuelle Vereinbarungen zwischen den Parteien (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor diesen AGB. Für den Inhalt solcher Vereinbarungen ist eine schriftliche Bestätigung maßgeblich.
Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Auftrag oder einem gesonderten Leistungsschein. Webstake erbringt die vereinbarten Leistungen nach dem aktuellen Stand der Technik und mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns.
Webstake ist berechtigt, zur Erbringung der vereinbarten Leistungen qualifizierte Mitarbeiter oder – nach vorheriger Abstimmung mit dem Auftraggeber – Subunternehmer einzusetzen. Die Verantwortung gegenüber dem Auftraggeber verbleibt stets bei Webstake.
Webstake setzt im Rahmen der Leistungserbringung moderne KI-gestützte Entwicklungswerkzeuge ein, um Effizienz und Qualität zu steigern. Alle durch KI-Werkzeuge generierten Arbeitsergebnisse werden von qualifizierten Engineers geprüft, validiert und verantwortet. Der Einsatz von KI-Tools entbindet Webstake nicht von der Verantwortung für die Qualität der gelieferten Ergebnisse.
Vereinbarte Termine und Fristen sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als verbindlich bestätigt wurden. Verzögerungen, die auf unvollständigen oder verspäteten Mitwirkungsleistungen des Auftraggebers beruhen, gehen nicht zu Lasten von Webstake.
Die Vergütung richtet sich nach den im jeweiligen Vertrag oder Angebot vereinbarten Stunden- oder Tagessätzen. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Webstake stellt Rechnungen monatlich nachträglich oder nach Projektabschluss aus, sofern nicht anders vereinbart. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Abzug zahlbar.
Bei Zahlungsverzug ist Webstake berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB zu berechnen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.
Reise- und sonstige notwendige Auslagen werden nach vorheriger Absprache zum Selbstkostenpreis erstattet.
Der Auftraggeber verpflichtet sich, Webstake alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber benennt einen verantwortlichen Ansprechpartner.
Verzögert der Auftraggeber trotz angemessener Fristsetzung die Mitwirkung, so ist Webstake berechtigt, den Vertrag zu kündigen und den bis dahin entstandenen Aufwand in Rechnung zu stellen.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei – einschließlich Geschäftsgeheimnissen, technischen Daten, Kundendaten und sonstigen nicht öffentlich zugänglichen Informationen – dauerhaft vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind oder werden, ohne dass die empfangende Partei dies zu vertreten hat, oder die der empfangenden Partei bereits vor der Offenlegung bekannt waren.
Die Vertraulichkeitsverpflichtung besteht über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus fort.
Webstake gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen den vereinbarten Spezifikationen entsprechen. Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung schriftlich zu melden. Webstake hat das Recht zur Nacherfüllung innerhalb einer angemessenen Frist.
Webstake haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine weitergehende Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit Webstake eine Garantie übernommen hat oder eine Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz besteht.
Beide Parteien verpflichten sich, die anwendbaren datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die DSGVO und das BDSG, einzuhalten. Soweit Webstake im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten verarbeitet, wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Webstake finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Die Laufzeit des Vertrages ergibt sich aus der jeweiligen Einzelvereinbarung. Dauerschuldverhältnisse können von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende ordentlich gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für Webstake insbesondere vor, wenn der Auftraggeber mit einer fälligen Zahlung trotz Mahnung und Nachfristsetzung in Verzug ist oder wesentliche Vertragspflichten schuldhaft verletzt.
Im Falle der Kündigung hat der Auftraggeber alle bis zum Wirksamwerden der Kündigung erbrachten Leistungen zu vergüten.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Hamburg, sofern der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie des jeweiligen Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses selbst.